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Beiträge [ 5 ]
Thema: Gefahr eines Double-Dip
ING Investment Management schrieb:Aus unserer Sicht überwiegt die Gefahr eines Double-Dip das „Risiko“ einer schnellen Erholung. Mittelfristig sind die Aussichten jedoch eher lustlos: anhaltend niedrige Inflation und äußerst niedrige Zinsen. In diesem Umfeld sind langlaufende Staatsanleihen (aus den Euro-Kernländern) sowie Aktien mit hohen und steigenden Dividendenausschüttungen weiter attraktiv.
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Re: Gefahr eines Double-Dip
Saxo Bank schrieb:Aktienausblick
Nach Meinung der Saxo Bank Analysten zeichnen die Aktienmärkte momentan ein zu positives Bild der weltwirtschaftlichen Lage. Die Unternehmensumsätze dürften 2011 schwach ausfallen und entsprechend negative Folgen für das nominale BIP‐Wachstum haben. Die Fähigkeit der Unternehmen zum Kostenabbau sollte jedoch nicht unterschätzt werden. Von daher dürfte das Gewinnwachstum im nächsten Jahr stagnieren oder marginal steigen. Mit einer normalen Entwicklung der Gewinnzuwächse rechnet die Saxo Bank ab 2012.
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Re: Gefahr eines Double-Dip
Hyposwiss schrieb:Kein Double Dip, Märkte sind abgestützt
Unverändert halten wir einen Rückfall der US-Wirtschaft in die Rezession für unwahrscheinlich. Mittlerweile sind die Erwartungen an die wirtschaftliche Entwicklung aber so tief, dass der Druck auf die Kurse von dieser Seite her nachgelassen hat. In den nächsten drei Monaten erwarten wir an den Aktienmärkten per Saldo eine positive Entwicklung, wir rechnen aber mit stärkeren Kursschwankungen. Die Bewertung der Aktien, vor allem in den Emerging Markets, ist attraktiv.
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Re: Gefahr eines Double-Dip
Bank Sarasin schrieb:Die makroökonomischen Daten für das dritte Quartal 2010 bestätigen die Erwartung, dass die globale Wirtschaft den Zenit der Erholung überschritten hat. Während sich China bereits vor den USA verlangsamt hat, folgt Europa mit einem Quartal Verzögerung. Trotz bislang robuster Konjunkturdaten, lassen Frühindikatoren eine Wachstumsbremsung erwarten. Zwar haben die Investitionen angezogen, die Endnachfrage konnte aber kaum zulegen. In den USA scheint sie sich mittelfristig sogar auf einem Abwärtstrend zu befinden. Eine ähnliche Entwicklung zeigt sich in anderen Ländern, deren Konsum in den letzten Jahren durch eine Immobilienblase künstlich angehoben wurde. Da sich die US-Wirtschaft gemäss Schätzungen der Bank Sarasin wohl nur noch eine Rezession von einer Deflation weg befindet, dürfte die Deflationsdebatte gegen Ende des Jahres noch stärker in den Fokus der Anleger rücken. Auch wenn es den USA voraussichtlich gelingen wird, mit erneuten fiskal- und geldpolitischen Massnahmen eine Deflation zu verhindern, so dürfte ein über mehrere Jahre niedriges Wachstum dennoch auf die Bewertung der Aktienmärkte drücken.
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Re: Gefahr eines Double-Dip
ING schrieb:Die Unternehmensbilanzen sind in guter Verfassung, die Rentabilität ist nahe den Allzeithöchstständen, und die Bewertungen liegen insgesamt unter den langfristigen Durchschnittswerten. Insgesamt kein schlechtes Bild! Wir halten daher weiterhin an unserer Auffassung fest, dass die globalen Aktienkurse 2011 um rund 10 % ansteigen könnten, d.h. etwa im Einklang mit dem erwarteten Gewinnwachstum. Angesichts der zu erwartenden, anhaltenden Euro-Krise und einiger Anzeichen für eine Überhitzung in den Schwellenländern dürfte die Volatilität jedoch hoch bleiben, und es dürfte zu Turbulenzen kommen, die möglicherweise stärker sein könnten als im Jahr 2010. In diesem Umfeld könnte es sinnvoll sein, auch eine nennenswerte Liquiditätsposition zu halten und bei Kursrückgängen zu kaufen.
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